Katastrophenschutz Bad Kreuznach hilft Kollegen bei Unwetter

Neben zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis Bad Kreuznach waren auch Einheiten des Katastrophenschutzes im Landkreis Birkenfeld im Einsatz.

 

BAD KREUZNACH - Der Alarm kam kurz vor 20 Uhr am Sonntagabend: Unterstützung der Technischen Einsatzleitung ( TEL ) des Landkreises Birkenfeld. Unter der Führung von Holger Schmidt, Leiter Führungsgruppe TEL Landkreis Bad Kreuznach, sammelten sich daraufhin die TEL-Mitglieder am Standort Hargesheim, um dann mit 12 Einsatzkräften umgehend nach Idar-Oberstein auszurücken. 

Auf der Feuerwache 4 der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein in Weierbach hatte man im Obergeschoss die Technische Einsatzleitung des Landkreises Birkenfeld eingerichtet. Die Bad Kreuznacher Kollegen unterstützten die einzelnen Sachgebiete und halfen so bei der Bewältigung der umfangreichen Einsatzlage. Die ebenfalls alarmierte Presse- und Medien-Facheinheit des Landkreises Bad Kreuznach, dass sogenannte Team Medien, koordinierte zudem die Presse-Betreuung und Einsatzdokumentation.  

Die Bad Kreuznacher Schnelleinsatzgruppe Verpflegung, die sich aus Mitgliedern aller Hilfsorganisationen zusammensetzt, bereitete in ihrer Unterkunft in Bad Kreuznach eine warme Mahlzeit für rund 250 Personen zu und brachte sie zu den Einsatzkräften in den Nachbarlandkreis. 

Aus Spabrücken kam die dort stationierte Hochleistungspumpe des Landkreises Bad Kreuznach zum Einsatz. Zudem waren zahlreiche Feuerwehreinheiten aus den Verbandsgemeinden Kirn-Land, Meisenheim, Bad Sobernheim, Rüdesheim und Stromberg im Schadensgebiet, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen und andere Schäden zu beseitigen.

Um 8 Uhr am nächsten Morgen wurden schließlich die letzten Bad Kreuznacher Kameraden in der TEL in Idar-Oberstein abgelöst und konnten den Heimweg antreten. Die letzten Einheiten aus dem Landkreis haben das Schadensgebiet am Montag gegen 17.00 Uhr verlassen. Insgesamt waren ca. 200 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Bad Kreuznach im Einsatz. Die Ablösung erfolgte durch Kräfte aus dem Rhein-Hunsrückreis; ein klarer Beleg für die vorbildliche Zusammenarbeit der drei Landkreise im Leitstellenbereich Bad Kreuznach auch über Kreisgrenzen hinweg. 

Einsatzleiter Eberhard Fuhr, Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Birkenfeld, dankte den ehrenamtlichen Helfern aus dem Landkreis Bad Kreuznach ausdrücklich für die schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Quelle: Team Medien - Landkreis Bad Kreuznach

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Großangelegte Übung im Landkreis

Die Hilfsorganisationen aus dem kompletten Landkreis übten am Samstag bei einer groß angelegten Übung den Umgang mit dem Digitalfunk sowie das Betreiben und Anfahren eines Bereitstellungsraumes.

KREIS BAD KREUZNACH – Ein großes Aufgebot von Hilfsorganisationen übte am vergangenen Samstagvormittag in einer landkreisweit angelegten Übung. In der Übung wurden zahlreiche Komponenten des Katastrophenschutzes eingebunden. Alle Feuerwehreinsatzzentralen (FEZ) der Städte und Verbandsgemeinden im Landkreis wurden besetzt. Diese koordinierten in der ersten Phase ihre eigenen Fahrzeuge in einer Funkübung. Hierzu mussten die Fahrzeuge mit Hilfe von Kartenmaterial verschiedene Punkte Ihrer Heimat-Verbandsgemeinde anfahren. Diese Punkte wurden den Einheiten als Koordinaten über den Digitalfunk mitgeteilt.  Nach und nach wurden die Einheiten dann in Phase 2 durch die Übungsleitung in den Bereitstellungsraum auf den Johannisplatz nach Bad Sobernheim beordert. Ein solcher Bereitstellungsraum dient bei größeren Schadenslagen dem Sammeln, Gliedern und Bereitstellen von Einsatzkräften, welche dann von dort aus in den eigentlichen Einsatz weitergeleitet werden. Während der Übung am Samstag wurde der Bereitstellungsraum von der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Bad Kreuznach mit Unterstützung der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Rüdesheim geführt. Die eintreffenden Fahrzeuge wurden zunächst alle elektronisch registriert, in ihre Parkpositionen im Bereitstellungsraum eingewiesen und anschließend mit einem schriftlichen Marschbefehl zum nächsten Auftrag geschickt. 


Neben vielen Feuerwehren beteiligten sich auch die Sanitätsdienste des Katastrophenschutzes mit Einheiten des Arbeiter Samariter Bundes (ASB), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie des Malteser Hilfsdienstes (MHD). Mit insgesamt 53 Fahrzeugen und 145 Einsatzkräften rückten diese nach und nach in den Bereitstellungsraum ein, um anschließend wieder auf den gesamten Landkreis verteilt zu werden. Dort erhielten sie in Phase 3 der Übung weitere Übungsaufträge, die erledigt werden mussten. Hier wurde besonderer Wert auf dem Umgang mit den Digitalfunkgeräten und die korrekte Funkkommunikation gelegt. Die Fahrzeuge mussten mit Hilfe von Kartenmaterial teils knifflige Punkte anfahren und dort kleine Aufgaben lösen.

Der Bereitstellungsraum, der erstmals in dieser Form beübt wurde, wurde koordiniert vom Leiter der Führungsgruppe des Landkreises, Holger Schmidt. Im Vorfeld zur Übung wurden in einem Gesamtkonzept alle Abläufe im Bereitstellungsraum grundsätzlich überarbeitet und neu festgeschrieben. Zudem wurden einige neue Ausrüstungsgegenstände beschafft, die einen reibungslosen Ablauf sicherstellten. Durch diese Vorbereitungen konnten die rund 20 Einsatzkräfte, die zum Betreiben des Bereitstellungsraums eingeteilt waren, in der vierstündigen Übung hervorragend mit allen Übungsteilnehmern zusammenarbeiten.

Der stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur und Übungsleiter Frank Schlarb zeigte sich begeistert von der Übung: „Es hat alles einwandfrei funktioniert. Die Zusammenarbeit der einzelnen Hilfsorganisationen hat wieder mal bewiesen, dass alle Einsatzkräfte im Landkreis ein starkes Team bilden. Ein Dank geht an die fast 200 Teilnehmer, welche diese Übung in diesem Umfang erst möglich machten.“

Auch der Leiter der Führungsgruppe Holger Schmidt resümierte sehr positiv über die Übung: „Die Vorbereitungen zum Betreiben eines größeren Bereitstellungsraums haben sich als funktionell bewiesen. Wir sind mit unserem kompletten Katastrophenschutz im Landkreis bestens aufgestellt. In 2018 werden wir solche Übungen sicherlich ein- bis zweimal wiederholen.“

 

Die eintreffenden Fahrzeugen melden sich im Bereitstellungsraum und bekommen ihre Marschbefehle .

 Die Technische Einsatzleitung koordiniert die Fahrzeuge im Bereitstellungsraum.

Der komplette Bereitstellungsraum. Über die gesamte Übung parken hier 53 Fahrzeuge aller Hilfsorganisationen.

 Jede Feuerwehreinsatzzentrale im Landkreis wurde besetzt. Hier wurden die einzelnen Fahrzeuge verwaltet und mit Aufträgen versorgt. 

 

Quelle: Team Medien Landkreis Bad Kreuznach

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250 Jugendliche in der Zeltstadt in Langenlosheim

 

 

 

PRESSEINFORMATION

 

250 Jugendliche in der Zeltstadt in Langenlosheim

Zeltlager der Jugendfeuerwehr Landkreis Bad Kreuznach

 

Langenlonsheim, den 26.07.2015
Nr. 16 / 2015

LANGENLONSHEIM – Eine Woche lang ist die Nahegemeinde Langenlonsheim Heimat für rund 250 Jugendliche und Betreuer aus dem Landkreis Bad Kreuznach. 16 Jugendfeuerwehren, die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerk Bad Kreuznach sowie  eine Jugendgruppe der Feuerwehr aus Szczytno (Polen) ­­reisten am Samstag an, um eine spannende Woche in Langenlonsheim zu verbringen. Schon der Sonntag begann mit einem Highlight:  Für die Großen unter den Teilnehmern stand die Abnahme der Leistungsspange auf dem Plan. Die Jugendlichen mussten ihr Können bei einem sportlichen Teil  sowie bei einem feuerwehrtechnichen Teil unter Beweis stellen. Diese Leistungen mussten in der Gruppe absolviert werden, zudem wurden auch die Gruppen im Ganzen, z.B. bei Teamarbeit und Auftritt, bewertet. Alle Gruppen haben mit Erfolg teilgenommen.

Für die Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehr, die Bambinis , war am Sonntag der Bambinitag. 8 Gruppen mit rund 70 Kids traten bei der Bambiniflamme in der Stufe 1 und 2 an. Hier hieß es für die Kleinsten verschiedene Aufgaben zu absolvieren. So galt es etwa neben dem richtigen Absetzen eines Notrufs auch das Ausrollen von einem Feuerwehrschlauch oder das richtige Anzünden eines Teelichts vorzuführen. Künstlerische Fähigkeiten wurden nicht zuletzt beim Ausmalen eines Feuerwehrautos abgefragt.

Abschluß des Abends war die feierliche Eröffnung. Neben Landrat Franz Josef Diel, Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann und dem Vorsitzenden vom Kreisfeuerwehrverband Norbert Jung  begrüßte Andreas Kanzler für die Jugendfeuerwehr Landkreis Bad Kreuznach die vielen Jugendlichen. Sie wünschten den Jugendlichen einen schönen Aufenthalt und eine spannende Woche in Langenlonsheim.

Victoria Höffler  wurde von Norbert Jung mit der Silbernen Ehrennadel für ihre lange Arbeit bei der Jugendfeuerwehr Landkreis Bad Kreuznach geehrt.

Die Jugendfeuerwehr Landkreis Bad Kreuznach bedankt sich recht herzlich bei den Sponsoren und Unterstützern der RWE, der Volksbank Nahetal, der Firma Minimax , die Firma Simon Henkel sowie dem Landkreis Bad Kreuznach. Zudem bei der Bäckerei Grünewald die eine Spende im Rahmen der Aktion ‚Floriansbrot‘ überreichte.­­

 

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Quelle: Team-Medien

 

 

 

200 Einsatzkräfte üben Ernstfall

 

 

 

200 Einsatzkräfte üben Ernstfall:
Tankwaggon verliert Gefahrstoff in Bad Sobernheim
Evakuierung und hoher Personaleinsatz waren Herausforderungen für Technische Einsatzleitung

BAD SOBERNHEIM – Die Stadt Bad Sobernheim war am Abend des Gründonnerstags Schauplatz einer großangelegten Übung des Katastrophenschutzes im Landkreis Bad Kreuznach. Die angenommene Lage: Gegen 17:50 Uhr entgleiste im Bereich des Bahnhofs Bad Sobernheim ein Kesselwagen der Deutschen Bahn und schlug Leck. Infolgedessen trat eine größere Menge des Stoffes Methanol aus. Methanol, eine farblose, schon bei geringen Temperaturen um die 11°C entzündliche und leicht flüchtige Flüssigkeit bildet Dämpfe, die abhängig von der Konzentration, beim Einatmen gesundheitsschädigend wirken können. Das Einsatzszenario sah deshalb vor, dass sich die Dämpfe vom Wind getragen, in Richtung der Innenstadt ausbreiteten und eine vollständige Evakuierung der Anwohner notwendig machte. Etwa 1000 Liegeplätze wurden hierfür fiktiv vorbereitet und die nötigen Fahrzeuge angefordert. Zur Übung gehörte es in diesem Zusammenhang ebenso, ein Bürgertelefon einzurichten und die mediale Berichterstattung vorzubereiten, um die Einwohner Bad Sobernheims zeitnah über die aktuelle Lageentwicklung informieren zu können.

Die unter realistischen Bedingungen alarmierten Einsatzkräfte aus den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim leiteten in enger Zusammenarbeit mit dem Gefahrstoffzug des Landkreises Bad Kreuznach die nötigen Maßnahmen ein, das Leck abzudichten, um so die weitere Ausbreitung der Dämpfe zu unterbinden. Darüber hinaus wurde das bereits ausgetretene Methanol in Behältern aufgefangen. Insgesamt eine enorme Herausforderung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte und insbesondere für die Zug- und Gruppenführer der verschiedenen Einheiten, die in enger Abstimmung zusammenarbeiteten. Abseits der feuerwehrtechnischen Aufgaben gehörte zur Übung zudem die Rettung und Versorgung zweier Verletzten. Ermöglicht wurde diese Übung durch den von der Deutschen Bahn bereitgestellten Gefahrstoff-Übungszug, der für mehrere Tage in Bad Sobernheim hielt und den knapp 150 Rettungskräften aus Feuerwehr, Polizei, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund, Technischem Hilfswerk, Wehrbereichskommando der Bundeswehr und Katastrophenschutz ein realitätsnahes Szenario bieten konnte. Im Realfall hätte dieser Einsatz weit über 400 Rettungskräfte über mehrere Stunden gebunden. Gerade der personalintensive Einsatz der Gefahrstoffspezialisten im Chemiekalienschutzanzug und die Evakuierung der Bevölkerung würde große Personalreserven der Hilfsorganisationen erfordern.

Erklärtes Ziel der Übung war neben dem richtigen Umgang mit Gefahrenstoffen durch die Einsatzkräfte vor Ort und dem Austesten der Alarmierungskette im Katastrophenschutz, insbesondere die reibungslose Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfs- und Rettungsorganisationen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Kommunikation der Führungsebenen gelegt, da sich Gelegenheiten wie diese nur selten bieten. Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann zeigte sich nach Abschluss der Übung sehr zufrieden: „Die Übung ist gut verlaufen und die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen hat erwartungsgemäß funktioniert. Natürlich bleibt keine Übung ganz ohne Fehler, besonders in einem solch großen Maßstab nicht, aber der Zweck der Übungen ist es schließlich, diese Fehler in Zukunft vermeiden zu können.“

 

Quelle: Team Medien Landkreis Bad Kreuznach


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Feuerwehrrettungshunde wurden geprüft

 

BAD SOBERNHEIM/HENNWEILER – am vergangen Sonntag fand die landesweite Prüfung der Rettungshunde der Feuerwehr statt. Nach kurzer Begrüßung des  Landesbeauftragten Jürgen Germann und stellv. Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Jacobus, ging es für die Hundestaffeln aus Rheinland–Pfalz nach Hennweiler auf das Trümmergelände.

Die sechs vierbeinigen Prüflinge, mussten innerhalb von 20 Minuten drei Verstecke mit Vermissten Personen finden. Die versteckten Mitglieder der Feuerwehr Bad Sobernheim wurden unter Schutthaufen und Röhren versteckt. Es war gar nicht so leicht für die Hunde, die Vermissten auf dem zirka 2000 m² großen Gelände in kurzer Zeit zu finden. Erschwerend kam noch die windige und regnerische Wettersituation hinzu.

Alle Hundeführer führten Ihre Hunde sehr souverän und profesionell über das Gelände. Die vier Prüfer waren mit der Leistung der Hunde sehr zufrieden.  Alle Teams der Rettungshundestaffeln müssen diese Prüfung alle 2 Jahre ablegen. So ist gewährleistet, dass die Qualität und die Einsatzsicherheit der Rettungshunde zu jeder Zeit für Einsätze im In- und Ausland gewährleistet ist.

Das Land Rheinland–Pfalz verfügt über sieben Hundestaffeln, die im gesamten Land verteilt sind. Insgesamt fahren die Hundestaffeln im Jahr ca. 200 Einsätze, die sich über ganz Rheinland Pfalz verteilen. So nahm die RHOT3 aus dem Landkreis Bad Kreuznach letztes Jahr an 31 Einsätzen teil.

 

 

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Quelle: Team Medien